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was ist wenn....
anxiety attack
rückwärts
What about Christmas?
Glaubt ja nicht ich sehe hier nicht ab und zu rein!!!
Das Ende einer Therapie...
Nur so
how i feel...
noch nicht tot
Der Elmayer krocht
Kathi: Hey! Ich teile dein Problem- ich habe...
abraxandria: warum lande ich im spam???
Physioblogger: Hey!! Schön das du weiter...
Physioblogger: Hallo lonesome. Mich kennst du...wir...
Lustfrau: ...ich würde mir wünschen das du bleibst ,...
mikey: wo kann ich des in karlsruhe lernen? bin...
bloodygirl: ich finde schon das es menschen geben kann,...
Patrick: Eigentlich würde ich das nicht tun, es ist...
innaschka: hehe naja ich habe eher ein anderes problem...
Das Taschentuch liegt schon an meiner Seite, die SatC DVDs sind bereit für einen Marathon.
Seit einem Jahr hat sich nichts geändert. Wir sitzen immer noch herum. Heizen weniger. Haben Zweitjobs oder machen Sachen, die wir "so" bezahlt bekommen, damit wir uns über die Runden halten. Jede Ausgabe tut weh. Jedesmal wenn jemand im Bekanntenkreis Geburtstag feiert und in ein Restaurant möchte, überlege ich mir wie ich mir das leisten kann.
Es ist schwer geworden sparsam zu sein, denn es gibt nichts was man sparen könnte. Im Supermarkt scheuche ich mich mit Cent-Beträgen durch die Gänge und versuche das billigste Produkt zu finden. Eines habe ich mir geschworen: Mich nicht schlecht zu ernähren, nur weil ich kein Geld habe. Dann gibt es weniger Fleisch, mehr Gemüse. Ist gesünder und günstiger. Denn wenn man für vier Blättchen Schinken satte € 1,60 ablegen kann, frage ich mich wohin das geht. Und es fällt mir das Sprichwort ein, das Greenpeace für Aufkleber verwendet hat: "Eines Tages werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann."
Und genau diese Tour müssen wir jetzt hart lernen. Auf unserem Rücken wird für Konzern-Manager das Beispiel gezeigt, dass sie nicht mehr anbringen können was sie produzieren, wenn sie ihren Angestellten nicht genug bezahlen, damit sie die von ihnen produzierte Scheiße (sorry) kaufen können.
Es stellt sich bei mir die Frage nach dem Wohin ein. Sie ist so wunderbar, beliebt und intelligent, dass sich der kleine Teufel auf der linken meldet: "Du verdienst sie doch gar nicht!" Ich habe es ihr gesagt, sie hat mir tief in die Augen gesehen und meine Hand geküsst.
Ich bekomme noch mehr Angst. Ich will kein "damaged good" sein. Ich will alles machen, dass es sich für sie ehrlich anhört. Und für mich. Dass ich nie daran zweifeln werde, ob es nicht doch eines Tages aus sein wird. Wir liegen oft im Bett und lachen, machen Grimassen, reden über andere und ihre "Dramen", die uns so fremd erscheinen. Keine Doppeldeutigkeiten, die nicht sofort weggeräumt werden. Sie ist stark. Ich nicht. Schade ich ihr, wenn ich mich auf sie stütze?
Habe nur ich das Gefühl oder geht es heuer wieder mehr um den Sinn von Weihnachten weil vielen nichts mehr anderes übrig bleibt? Soviele Geschenke kann man im Hinblick auf die schlagende Breitseite der Finanzkrise 2009 nicht finanzieren und sind popcornmachende Flat Screens, putzende iPods und ähnliches tatsächlich überlebenswichtig?
Ich glaube nicht. Genießen wir Weihnachten. Nächstes Jahr kann man sich noch früh genug mit den Auswirkungen diverser Schneeballsysteme abgeben, die von einer Kaste Manager Beratern ungehindert über die Jahre aufgebaut wurden.
Hätte Amerika nur Basel II gehabt, hätten sie nur...
Hallo mal alle zusammen.
Ich muss eine Entscheidung treffen... entweder ich lösche hier diesen Blog mit seinen hunderten Beiträgen oder ich mache weiter. Ich hasse Blog-Leichen und so möchte ich es auch mit diesem halten.
In diesem Jahr hat sich vieles verändert. Wenn man einmal die derzeitige gesellschaftliche Situation außer acht lässt, gibt es auch positives zu vermelden. JA! Positives. Beispielsweise hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass sich die Amerikaner einen schwarzen Präsidenten wählen...
Ich werde mal die ganze Sache mit diesem Blog hier überdenken/überschlafen und treffe dann eine Entscheidung.
Sternenstaub und Liebe euch allen!
Ich habe schon oft hier geschrieben, dass ich in Therapie war. Ich halte es auch für notwendig. In manchen Situationen. Allen Therapeuten gleich per se vorzuwerfen sich nur selbst therapieren zu wollen, finde ich nicht ganz gerechtfertigt.
Im nachhinein kann ich nicht entscheiden, wie sehr mir die Therapie geholfen hat, aber ich denke oft daran wo ich ohne sie wäre... und daraus erschließt sich der Erfolg.
Starke Depressionen sind ein täglicher Kampf. Man kann keine Tabletten einwerfen, schön brav zehn Stunden in die Therapie gehen und dann erwarten, dass es von heute auf morgen weggehen wird. Das ist keine Grippe! Ich liebe mein Leben an manchen Tagen, manchmal überhaupt nicht... Es ist ein ständiges auf und ab. Irgendwann muss man lernen mit Stimmungsschwankungen umzugehen, sie von einer anfänglichen Depression zu unterscheiden.
"Kopf hoch" hat noch keinem geholfen. Menschen, die behaupten sie wären depressiv würden sich immer wieder selber aus dem Schlamassel reissen, haben keine Depressionen! Wer eine hat, kann das nicht mehr. Ganz einfach.
Seit dem letzten Eintrag hat sich nicht viel geändert
Trotzdem
sehe ich mich differenzierter. Meine erste große Liebe ist vorbei. Und
damit das Gefühl der bedingungslosen, blinden Liebe, die ich damals
empfinden konnte.
Heute wird mir das alles viel bewusster, als am Anfang meiner Beziehung. Ich versuchte einige Zeit mich darüber hinwegzutrösten, aber im Grunde bin ich traurig, dass ich sich meine Fähigkeit zu lieben durch meine erste Beziehung verändert hat.
Es ist wie das Erwachsenwerden und das Erkennen von Zusammenhängen, die man sich vorher durch Fantasie selbst gebastelt hat.
Ja nein. Ich bin nicht tot. Noch nicht. Ich war auch gar nicht in der Versuchung mich tot zu stellen. In der Hoffnung hier mal den einen oder anderen Kommentar zu lesen, schaue ich hier oft vorbei.
Die Ernüchterung in meinem Leben ist noch nicht gekommen. Und ich warte auch nicht auf sie. Ich versuche die pessimistische Seite auszuklammern und daran zu denken wieviel Glück ich habe endlich jemanden gefunden zu haben, die es ehrlich mit mir meint.
Ich hoffe es geht jedem Menschen so. Wenigstens einmal im Leben.
Ich fühle mich nicht nur krank. Ich bin es auch. Zwar habe ich gerade meine Temperatur gemessen und 36,2 aber ich fühle mich wirklich mies. Morgen ist leider ein Tutorium mit Anwesenheitspflicht und ich MUSS hin.
Sonst kann ich das Semester vergessen. Leider geht es von halb sechs bis halb zehn (!) am Abend!
Mitleid bitte unten anführen.
Ich habe vor einiger Zeit über eine befreundete Bloggerin den Autor von Notes from the Universe gehört und lese seitdem seine Seite tut.com ist für mich sehr inspirierend. Vor allem die Briefe, die LeserInnen an ihn schreiben. Zu wissen, dass man mit seinen Gedanken nicht alleine ist. Und so habe ich diesen Brief gefunden, den ich sehr mag.
I'm scared of dying without ever living...
Mike, you say to do little things, then they'll build into bigger things. That doesn't answer doing what. I'm desperate in finding, but, honestly, I haven't the faintest idea what to look for. It's nothing like finding one, but feel I might fail. It's far worse than that. I don't know anything beyond sitting in my room, watching tv. Either that or washing dishes and clothes. That's been my limit of knowledge all of my 37 years. It's getting me really depressed, knowing my life has been a throw away. I want so badly to do something about it. I have a purpose in life, not just to be here and finding ways to kill time til it's my turn to go. Please help.
You
are in an excellent frame of mind to make changes NOW… don’t let up on
yourself. What do you like to do? Do it. Where do you like to go? Go
there. Who do you like talking to? Talk to them. What hobbies have you
ever thought you might like? Start them. IF nothing else, hang out at
the nearest mall. Smile to passersby. Look into being a volunteer
somewhere.
Your life has been a blessing exactly as it’s been… especially the
wake up call you just gave yourself. You’ve been absorbing it all,
taking it in, and watching how it all works. Now you’re ready to go out
and try “stuff” yourself. You will appreciate things that others take
for granted, you are the lucky one, happiness will come swiftly. You
can do it. You better do it. Every day, week, month, or year you put
this off, the harder it will be to begin and fit in. You are young,
make haste. Go. Now. Tonight!
Q: But I have gone to the mall, I have tried some of what you suggested, but basically, I simply don't know WHAT to do.
A:
Sometimes the answers don’t seem that easy. Like the answers I shared.
Go back to the mall, keep your eyes peeled for advertisements (every)
for functions you like. Make the effort to find and entertain new
friends. Call some old friends. Explore selling your arts and crafts.
Join clubs. Do some of these things even if you don’t totally want to,
remember the alternative.
Visualize yourself surrounded by friends and laughter. Accept every invitation you get for anything. Push open every door that is half cracked. It will be somewhat uncomfortable, but you’ve already told me your life now is already uncomfortable. You will have to overcompensate a bit for all the times you’ve enjoyed being reclusive. Either being reclusive or gregarious have prices to pay.
You should also examine some of your beliefs if you can. My audio recordings “Infinite Possibilities” might help you.
Ich bin wieder einmal im Schwebezustand. Aber wenigstens habe ich jemandem zum festhalten, der mir so unglaublich romantische SMS schreibt, dass es mir schon weh tut. Kostprobe?
Denn was mir sicher bleibt ist der wahr gewordene Traum und die Tatsache in deiner Nähe sein zu dürfen, das niemals in Vergessenheit geraten wird.... Danke
Wenn ich nicht wüsste, dass es ernst gemeint ist, würde ich mir ja zwei Finger in den Hals stecken und zu röcheln anfangen...
Wie lebt man ein öffentliches Doppelleben?
Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich das erste Mal über den Senator gelesen habe, der in Amerika offen gegen Homosexuelle aufgetreten ist und dann mit einem Stricher erwischt wurde.
Wie kann man sich nur selbst so verleugnen?
Stutzig machen mich aber auch die Saubermänner/Sauberfrauen, die sich gegen das Verbrechen stellen und ihre Law and Order Einstellung zur Wahlkampfpolitik missbrauchen.
Neuestes Beispiel in Deutschland ist ja wohl Ronald Schill oder gerade in Amerika Eliot Spitzer, der Clinton im Wahlkampf unterstützt(e). Der gute hat zwei illegale Prosituiertenringe aufliegen lassen und ist jetzt beim "Ausforschen" eines neuen erwischt worden. Man kann sich ja kaum vorstellen wie anstrengend sowas sein muss....
Ich denke Depressionen sind wie eine Sucht, wenn man glaubt man habe sie hinter sich, geht es erst richtig los.
Depressionen habe ich zwar nicht mehr, dafür Angszustände. Nur habe ich vom letzten Mal eines gelernt: Gleich reagieren. Ich bin heute zum praktischen, habe mir eine Überweisung schreiben lassen und muss dann nächste Woche zum Psychiater. Ich hoffe dieser ist jetzt besser als die letzte. (Gibt es da draußen noch "normale" Psychiater?)
So. Da bin ich wieder. Habe heute auf dem Weg zum Bahnhof mit dem Auto fast zwei Leute umgefahren. Warum müssen sich schwarz gewandete Menschen am Abend (sehr dunkel) mitten auf die Straße stellen und dann auch noch schimpfen, wenn ich sie spät entdecke und bremse? Schließlich sind meine Scheinwerfer "etwas" deutlicher als das Schwarz eines Parkas.
Fußgänger haben sich in letzter Zeit überhaupt zu hirnlosen Zombies verwandelt, die darauf abzielen vor die Kühlerhauben diverser Autos zu hüpfen um dann schön auf Schadenersatz zu klagen.
Ja gut. Einige werden sich von euch jetzt denken, dass vielleicht nicht jeder so gut schauen kann und ein kleines Auto leicht zu übersehen ist. Aber wie mir ein Bekannter, der im Moment seinen Zivildienst als Sanitäter abbüßt erzählt hat, kann man selbst mit Blaulicht UND Sirene keinen bleibenden Eindruck bei den zweifüßigen Gehsteigbenützern hinterlassen.
Im Gegenteil. Es entwickle sich gerade dazu ein Sport Krankenwägen in voller Fahrt zum Stehenbleiben zu zwingen, indem man leger über die Straße latscht.
Methoden wie: Sirene voll aufdrehen, wenn auch nur einer daran denkt die Seite zu wechseln, zeigen mittlerweile Wirkung. Hörschäden inklusive.
Ich weiss ja nicht was ihr hier für Erfahrungen habt, würde mich aber sehr freuen diese einmal zu lesen.
Laut einer Studie, die in diesem Artikel zitiert wird, haben Antidepressiva der neuen Generation (was auch immer das bedeuten mag) wenig bis gar keine Wirkung.
Ich frage mich dann bloß, wovon ich Entzugserscheinungen bekommen habe?
Und da sagt man das Internet wäre nichts für alte Leute. Der 92jährige Songschreiber Irving Fields hat ein Lied über youtube geschrieben und es auch gleich dort veröffentlicht. Klingt wie ein Kinderlied und ist very catchy. Aufpassen, sonst habt ihr einen Ohrwurm!
Zuerst denkt man sich: Scheiße, warum passiert das mir? Und dann denkt man an die Kriminalstatistik und es ist überhaupt nichts ungewöhnliches.
Gestern wurde mir - während ich mit Freundinnen in einem Konzert war - die Autoscheibe eingeschlagen und das Radio geklaut. Ja. Mein wunderbares Radio. Glücklicherweise war keine CD drinnen, um die ich jetzt auch noch weinen kann.
Die Sache ist nicht die, dass mir das Auto aufgebrochen wurden, sondern wo.... Und das fängt schon mit den vielen Vorteilen in meinem Kopf an..... Es war in einer sehr guten Wiener Gegend. Direkt gegenüber von der Volksoper. Eher hätte ich es mir in wirklich grottigen Gegenden erwartet, wo mir das, oh Wunder, noch nie passiert ist.
Das wirklich arge ist nur, dass man sich so fühlt, als wäre man persönlich körperlich angegriffen worden. Ich weiß nicht, ob euch ähnliches schon einmal passiert ist. Ich habe gehört, dass Leuten denen in die Wohnung eingebrochen wurde wochenlang darin nicht mehr schlafen können, weil sie Angst hatten oder den Gedanken nicht ertragen können, dass ein Fremder ihre persönlichsten Dinge durchwühlt hat.
Ein Autoeinbruch ist da weitaus nicht so schlimm. Ich versuche es positiv zu sehen. Sogar das Wetter ist milder als sonst gewesen und so war die 50 km Heimfahrt nicht so schlimm.
Was ich vermisse ist die Musik, die mich begleitet. Ohne Radio komme ich mir ziemlich abgeschottet vor.
Meine KundInnen erstellen mir Profile von ihren Traumwohnungen.
Die wenigsten wissen, dass ich als Maklerin den/die TraumkundIn auch habe. Fangen wir gleich mal an:
Gebildet, nett, zuverlässig, pünktlich, freundlich, massenhaft viel Geld, Ansprüche an ein Objekt, dass es auch im echten Leben gibt.
Ist das jetzt zuviel verlangt? Ich glaube nicht
Sonntagsarbeiten hat den Vorteil, dass man sogar in der Wiener Innenstadt mit Leichtigkeit einen Parkplatz findet.
Ansonsten ist alles so anstrengend wie immer. Schnell essen und dann wieder das Schlafdefizit aufbügeln.
Das ganze rennt mittlerweile auf einer mittleren Gesprächsbasis dahin.
Gespräche über professionelle Fußmassagen (?), Mutterliebe und nervende Schwester.... Ich kenne mich nicht so ganz aus.
Erst glaubt man die Zügel in der Hand zu haben, der andere ist einem ergeben, ich bestimme den nächsten Schritt und dann dreht es sich plötzlich mit Eiseskälte um.
Man liegt auf dem Rücken wie ein strampelnder Käfer und erkennt wie unbeweglich und wie unsicher man eigentlich ist.
Da wartet man so lange Zeit. Betet. Hofft. Schüttet sich mit Alkohol zu. Und dann steht sie vor einem und man ist zusammen. Einfach so. Der andere vergöttert einen. Man ist hin- und hergerissen.
Und dann kommen die Zweifel...ob man zugelangt hat, weil vielleicht nichts besseres kommt? Damit kommt auch wieder das schlechte Gewissen den anderen auszubeuten und ihn emotional zu quälen. Alleine zu sein und nicht zu wissen wohin, weil man so langsam den Verdacht bekommt von der letzten Beziehung dermaßen paranoid und verängstigt zurückgelassen worden zu sein, dass sich dieser Schock in die Gene übertragen könnte.
Das könnte und wollen/würde, hätte/sollen übersteigt in den letzten 48 Stunden meine Vorstellungskraft.
Wenn man mit jemandem zusammen ist, sollte man sich doch freuen, oder?
Ich bin so verunsichert mich in etwas aufzulösen, um Jahre später wieder auf den kalten, einsamen Boden ausgespuckt zu werden. Die Angst vor dem Ende, bevor es überhaupt angefangen hat. Und dann bin ich noch deswegen traurig, weil es sich nie wieder anfühlen wird, wie beim ersten Mal verliebt zu sein. Das blinde Gefühl der Hingabe und des ungebrochenen Vertrauens ist weg.
Und Jahre später habe ich die Bestätigung, dass mich meine letzte Beziehung für mein Leben geprägt hat und prägen wird. Egal, ob ich es will, oder nicht.
Paris war gelinde gesagt eine Enttäuschung. Ich war im Crazy Horse, auf der Champs und ständig unterwegs und habe eine Menge gesehen um einen ersten Eindruck zu bekommen. Aber ich hatte nicht diesen Spirit einer Stadt, der mich umhaut. Habe ich mir zu viel erwartet?
Ich kann kein Wort Französisch und die Franzosen weigern sich ja kontinuierlich - auch in der Touristenzone - auch nur ein Wort Englisch zu sprechen. Das fand ich etwas störend. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man sich den Landesgewohnheiten anpassen muss, aber wenn man einen Massentourismus pflegt, kann man ja das geringste, ein paar Brocken Englisch verlangen.
Wien ist hier immerhin das totale Gegenteil. Da wird man ja in der Innenstadt bei Starbucks mit Have a nice day! abgefertigt und bekommt keinen Augenroller oder Schulterzucker, wenn man nicht Deutsch spricht.
I have said enough about moonlight,
Ask no more.
Only listen to the voice of pines and cedars
when no wind stirs.
In der Nacht wurde dieser Blog von einer heftigen Spam-Welle erfasst. Mittlerweile ist schon wieder alles weg.
Ich freue mich: Am Donnerstag geht es in der Früh nach Paris und am Abend wieder zurück. Dass es sich dabei um Hälfte Arbeit, Hälfte Vergnügen handelt, muss ich euch nicht sagen, oder? ^^

Ich habe mir überlegt eine kleinere Pause von diesem Blog zu nehmen. In letzter Zeit waren meine Beiträge von abnehmender Qualität und die Frequenz war auch niedriger.
Keine Sorge. Ich werde wieder hierherkommen wenn es etwas interessantes zu berichten gibt.
Die Pause zwischen letztem Eintrag und heute ist wieder einmal bedrohlich groß geworden. Allerdings ohne bestimmten Grund.
Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Ich habe heuer keine Vorsätze gefasst, denn wenn ich etwas machen möchte, warte ich nicht bis Silvester und stürze mich dann in den kollektiven Verzicht (zB) sondern mache es gleich. Unterm Jahr.
Nicht dass ich lasterfrei wäre, aber ich versuche mich täglich, in einem beständigen Prozess zu verändern, sodass ich - wie schon gesagt - ein Datum nicht brauche.
Wie haltet ihr es mit den Vorsätzen?
Es gibt zwei Arten des Homo sapiens: Die eine ist schon Monat(e) vor Weihnachten damit beschäftigt nachzudenken, was sie ihren Lieben schenken möchte. Die andere scheißt drauf.
Meine Familie ist hier so zweigeteilt wie wir auch feiern. Mein Bruder und meine Mutter überlegen und beraten sich gegenseitig. Am 24. bin ich mit meiner Mutter/Bruder zusammen, am 25. mit dem Rest des Haufens.
Meinem Vater ist es scheißegal. 50 Euro IKEA-Gutschein und ein Ding, dass sich Armreifen nennt bezeugen es. Nein, nein! Bitte sagt jetzt nicht "Er ist so, weil er ein Mann ist!!" Das gilt definitv nicht. Denn ich kenne (glücklicherweise) einige Exemplare (siehe oben), die ganz anders sind.
Zwar bin ich (wie ihr wisst) IKEA-Fan, aber ich habe mein Zimmer fix-fertig eingerichtet und brauche für die nächste Zeit einmal nichts. Und das nachdem ich (fünfmal!) gesagt habe, dass ich Geld für die Autoreparatur brauche und gehofft habe einen Anteil dafür zu bekommen.
Meine Tante (väterlicherseits) setzte aber noch ein Tüpfelchen auf´s i.
Sie schenkte mir das Buch zurück, dass ich ihr vor zwei Jahren geschenkt habe. Absicht? Weiß sie es überhaupt noch? Oder dachte sie sich einfach: "Das könnte ich ihr schenken, weil ich es eh nicht lese. Sie hat es sicher schon vergessen."
Ich weiß es nicht.
Der Freundin meines Vaters kaufte ich auch noch das Trend-Geschenk dieses Jahr: Schokobrunnen. Wisst ihr was ich zurückbekam? Ich musste rätseln um was es sich dabei handelt bevor ich es in den Müll stopfte. Es war ein (nicht spülmaschinengeeignete) Plastikschüssel/schale, die aus flüssigem Plastik getropft war. Punkt. Das war´s. Nichts mehr. Eine Plastikschüssel! Sie war sogar verformt und konnte nicht richtig stehen. Erst dachte ich, dass sie mich verarschen würde, aber dem wahr nicht so.
Ich verabschiedete mich in dem Trubel einmal nicht, nahm meine Autoschlüssel, drehte mein Handy ab und fuhr nach hause. Kindisch? Finde ich nicht. Warum soll ich Menschen Respekt zollen, die mir keinen zeigen?
Advent! Advent! Der Weihnachtsbaum brennt!
Nein, erst mal nur Oma´s Küche, die das alte Hausmittel Öl + Pfanne + Herd erfolgreich angewandt hat. Ihr ist nichts passiert. Der Dunstabzugshaube schon.
Mehr aus WinterWeihnachtsChaosLand später....
Ist es nicht ein wunderschönes Bild? Wurde von der NASA geschossen und zeigt einen Materiestrahl mit einem schwarzen Loch, der die Nachbargalaxie absaugt. Eigentlich ziemlich traurig, wenn man bedenkt, dass in dieser 1,4 Millarden Lichtjahre entfernten Galaxie vielleicht doch ein Planet mit Lebewesen ist, die sterben.
Je länger ich das Bild betrachte, desto eher kommt mir der linke untere Galaxiehaufen wie die Rolling Stone Zunge vor. ^^
Ich weiß nicht mehr wo oben und unten ist. Mein Kopf in dicke Watte gehüllt. Zwei Geschenkeverteilungsaktionen, Job und noch einen Job erledigt.
Ich bin dementsprechend auch erledigt.
Das Gute am flexiblen Arbeiten: Man kann bis um halb zehn im Pyjama herumturnen und telefonieren.
Das Schlechte am flexiblen Arbeiten: Man muss bis um halb zehn im Pyjama herumturnen, weil man keine Zeit hat sich anzuziehen.
"Was? Nein nächste Woche, da haben wir drei Weihnachtsfeiern! Wirklich überhaupt kein Platz mehr frei!"
Selbst wenn ich mir ein Nikotinpflaster im Nichtraucherbereich auf den Leib geklebt hätte, so war es stundenlang unmöglich einen Tisch in einem Restaurant in Wien zu reservieren, das Tischdecken benutzt. Ergo: Ich will nicht in meinem Stammlokal essen, sondern einmal etwas anderes machen.
Meine Freundin hat vor zwei Jahren das traditionsreiche Weihnachtsessen gegründet und suchen jedes Jahr ein neues, schönes Lokal aus, das wir noch nicht kennen.
Jetzt habe ich endlich eine Reservierung. Hoffe sie wird auch bestätigt. ^^ Aber wenn mir nicht Demi Moore oder Heidi Klum dazwischen pfuscht, wird´s schon funktionieren.
Leicht ausgelaugt beende ich meinen gestrigen Tag. Gerade bin ich von einer nächtlichen Spazierfahrt mit einer Freundin (inkl. McDonalds Drive In) zurückgekehrt.
Call Centre, Assisstentin, Botendienste. Ich war heute schon alles nur nicht eines, wofür ich mich eigentlich bezeichne: Studentin.
Im Jänner kündige ich ENDGÜLTIG JA WIRKLICH ENDGÜLTIG den Call Centre Job und dann investiere ich meine Zeit in zukünftiges. Die Tatsache, dass Menschen ohne akademischen Abschluss und/oder Berufsausbildung statistisch bereits ab dem 35. Lebensjahr arbeitlos und für den Rest ihres Lebens aus der Berufswelt ausscheiden, hat mich doch etwas schockiert.
Das letzte was ich an diesem familiär anstrengenden Wochenende tue. Ich wünsche euch einen schönen Montag! (Soweit das möglich ist^^)
Ich habe vor einem Jahr von einem Fisch geträumt. Einem Fisch, der in meinen Armen liegt und weint. Da mich natürlich so eine eigenartige Szene stutzig machte, bin ich sofort los und habe ihn als Traumsymbol gegoogelt.
Und siehe da:
Dem antiken Traumdeuter Artemidoros folgend, bedeutet ein lebender Fisch Erfolg und ein toter Fisch eine verlorene Hoffnung.
Ich habe aber nicht von einem toten Fisch geträumt. Na gut. Er war halb tot. Aber weinend? Ich hatte das Gefühl mich selber in den Armen in Form dieses Fisches zu halten. Vielleicht war das ja auch ich?
Gemeint ist mit dem Fisch die Gesamtheit des Menschen einzubeziehen. Nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das Unterbewusstsein.
Das käme der Sache schon näher. Ich fand später den Hinweis, dass Fische auf die Vernachlässigung der kreativen, linken Gehirnhälfte hiweisen. Das käme zu dieser Zeit gerade recht, da ich in einem äußerst trockenen Studium steckte und sowohl meine Musikinstrumente, als auch meine kleinen Bastlereien aufgegeben hatte.
Ich habe seit damals nicht mehr von diesem Fisch geträumt. Vergessen werde ich ihn auch nicht. Seit damals versuche ich jeden Tag, das zu machen, was mir Spaß macht. Auch wenn mich ständig Menschen darauf hinweisen, dass mein Studium seit drei Jahren brach liegt. Ich will diesen Fisch nie wieder sehen ^^
Britischer Humor ist auf Peinlichkeiten aufgebaut. Eine exemplarische Szene kann man in der Erfolgsserie "The Office" sehen, als Ricky Gervais aka David Brent behauptet tanzen zu können....
Was ziehe ich an? Um neun Uhr früh Sonntag, waren wir schon dementsprechend fertig mit den Nerven. Was heißt wir? Meine Mutter und ich. Mein Bruder hat es als Mann natürlich wieder sehr leicht. Er braucht sich einfach nur um die Krawattenfarbe kümmern und fertig.
Wir standen da und wussten sowieso, dass wir wieder in Schwarz enden würden. Konservativ, aber effizient, wenn es um den richtigen Dresscode geht.
Warum die Aufregung? Eine Matinee mit den Wiener Philharmonikern zugunsten einer Charity-Aktion stand am Programm...
Cocktail-Empfang, dann Konzert.
Mein Vater hatte die Location und eine Freundin die Musiker organisiert.
Schließlich endeten meine Mutter und ich im all-over-black-Look mit Pelzmänteln (natürlich Webpelz
)
Der Kommentar meines Bruders: "Ma ihr seht´s ja aus wie neureiche Russinnen!", hat uns nicht gerade erheitert.
Das beste war, als wir dann schließlich einliefen: Wir waren underdressed ^^
In wenigen Tagen fängt die Adventzeit wieder an und ich kann oder will mich eigentlich nicht an die Kälte gewöhnen. Grauenhaft. Man stürzt hinaus, rennt zum Auto, bis dahin hat man noch warme Luft zwischen der Kleidung, die aber mit jedem Schritt weniger wird, und dann spürt man sie....die bittere Kälte.
Im Auto ist es dann sowieso schon egal, weil es ein kalter Haufen Luft ist. 100 m vor dem Ziel ist es dann endlich warm geworden und man schwört sich wie der Parkplatznachbar eines Tages soviel Geld zu besitzen, als das frau sich einen Porsche Cayenne mit Standheizung zulegt. Schon alleine meiner Gesundheit zuliebe *hüstel* ![]()
Meine Haare sind fettig (und das ist jetzt das überflüssigste Statement des Tages ich verspreche es)
Heute gibt es diesen Tag wo man viele Dinge, aber eigentlich auch nichts machen muss. Ich muss verschiedene Sachen von verschiedenen Orten holen, kaufen oder Dinge regeln. Aber im Grunde genommen, raubt es einem nur Zeit. Hate it! Ich kann mich auch wirklich nicht dazu aufraffen endlich loszuziehen. Hmmm....vielleicht will mein Unterbewusstsein ja einen Capuccino von McDonalds. Ja das könnte klappen ^^
Ich habe das Gefühl als würde mein Bauch platzen. Die ganze Zeit essen. Nichts anderes zu tun. Es ist grausam im Winter ins Fitness-Studio zu gehen. Jedesmal eine Prozedur.
Ja nicht verschwitzt oder mit nassem Haar das Gebäude verlassen. Sonst hat man gleich eine Lungenentzündung oder schlimmeres. Soviel Zeit habe ich auch nicht, dass ich mich zwei Stunden auf ein Gerät stelle und eine Stunde damit verbringe mich wieder trocken zu kriegen. Leider (oder eigentlich "glücklicherweise"
werde ich nicht für mein Aussehen bezahlt.
Wir haben dieses Jahr schon früh mit den Weihnachtskeksen begonnen. Der Punsch fließt in Strömen, die Maroni werden im Akkord in den Ofen geschoben.
Ich höre hier schon jemanden "Weniger essen!!!" schreien. Tja...was tun wenn draußen Glatteis herrscht, um mit meinem Auto (teurer Sprit) die Umgebung rund um den Kühlschrank zu verlassen?
Sitzen fällt mir mittlerweile schon schwer. 4 Kilo zugenommen und der Winterspeck lässt mich nicht mehr tief atmen.
Jetzt frage ich mich allerdings schon, wie sich das anfühlt, wenn man jahrein jahraus stark übergewichtig ist. Mir braucht keiner mit "Ich fühle mich aber wohl!" kommen. Abseits des unästhetischen Aspektes ist die Einschränkung der Bewegungsfähigkeit ein nicht zu unterschätzendes Manko im Alltag....
Bis April bin ich wieder dünn
Wer glaubt Immo-Makler haben ein leichtes Leben und cashen nur die große Kohle ab, der hat noch nie als einer gearbeitet. Verzickte Mieter, schwierige Hausverwalter (um es milde auszudrücken), Kunden, die glauben alles herunterhandeln zu können...immense Werbungskosten...
Hart verdientes Geld.
"Manche Völker denken sich ihre Toten oder eine gewisse Anzahl unter ihnen als kämpfende Heere. Bei den kelten des schotteischen Hochlandes wird das Heer der Toten mit einem besonderen Worte bezeichnet: sluagh, Dieses Wort wird englisch mit spirit-multitude oder Geistervielzahl wiedergegeben. Das Geisterheer fliegt in großen Wolken - wie die Stare über das Antlizt der Erde - auf und ab. Immer kehren sie and die Stätten ihrer irdirschen Sünden zurück. [...] Sie schlagen Schlachten in der Luft wie die Menschen auf der Erde. In klaren, frostigen Nächten kann man sie hören und sehen, wie ihre Heere gegeneinander vorrücken und sich zurückziehen [...]
Das Wort ´gairm´ bedeutet Schrei, Ruf und ´sluagh-ghairm´ war der Schlachtruf der Toten. Daraus ist später das Wort slogan geworden: Die Bezeichnung für die Kampfrufe unserer modernen Massen stammt von den Totenheeren des Hochlandes."Elias Canetti "Masse und Macht", Seite 48
Canetti schrieb das Buch ca. 1960. Bis heute hat sich der Slogan als Kampfruf der Konsum-Totenheere mehr als bewahrheitet.
Vom schottischen Hochland bis in die Einkaufsmeilen.
Heute abend spielt David Beckham (und die anderen paar Maxerln von England) in Wien gegen die Ösis! Bitte seid uns gnädig! Vielleicht könnten wir ja gewinnen wenn wir ein Punschstand neben dem Spielfeld aufbauen
Weiters hat gestern und heute nacht ein ziemlich starker Schneefall eingesetzt. Die Straßen sind befahrbar aber die A21 wurde gesperrt und 20 km lang sitzen die Leute seit 17 Stunden in den Autos fest, weil die meisten stecken blieben, da sie zu schnell und/oder ohne Winterreifen unterwegs waren.
HALLLLOOOOO!!! Wir leben in einer Alpenrepublik! Ist es zuviel verlangt, zu erwarten, dass die Leute bis Mitte November Reifen wechseln???? Warum ist jedes Jahr das gleiche Massaker auf den Straßen?
Blöd geboren, blöd gestorben.
Ich bin zum ersten Mal in einem Angestelltenverhältnis indem ich Probleme mit der Vorgesetzten habe.
Fragen meinerseits werden meist nicht beantwortet oder ignoriert, Aufgaben gestellt ohne weitere Angaben zur Bewältigung. Ich kann mir Antworten praktisch aus dem Ar... saugen.
Und währenddessen ich das hier schreibe, turnen hunderte ManagerInnen in den Wäldern des Globus herum und versuchen auf Baumkletter-Urschrei-Seminaren ihre Leadership-Qualität zu verbessern.
Das läuft so n i c h t meine Lieben!!!!!!!!!
Entweder man kommuniziert mit Angestellten und gibt ihnen klar definierte Aufgaben und einen realistischen Zeitrahmen in dem sie diese bewältigen sollen!! Und dann nach getaner Leistung sagt man "Danke! Das ist sehr gut!" Das ist Leadership so funktioniert das!
Bereits die ersten Sätze des Interviews im VanityFair-Magazin von Horst Mahler haben mich zusammenzucken lassen. Dass Menschen heute noch immer in aller Öffentlichkeit den Hitler-Gruß verwendet, dass Menschen immer noch die These vertreten, das der Holocoust eine riesengroße fette Lüge ist, lässt mich erschauern.
Nicht umsonst hat Friedman nach dem Interview Anzeige gegen Horst Mahler erstattet. Den wird es wohl kaum kratzen, bezeichnet er doch seine Zeit in diversen Justizvollzugsanstalten sinnvoll.
"Ach wissen Sie, das ist eine Zeit, wo man Dinge tun kann, zu denen man sonst nicht mehr kommt. Das ist sehr nützlich."
Trotzdem ist das Interview eine journalistische Höchstleistung. Friedmann (selber Jude) geht - anders als so viele andere Kollegen - nicht auf die absurden Theorien ein, sondern lässt Mahler immer wieder anlaufen.
Der Untertitel: "So spricht man mit Nazis" ist nicht schlecht gewählt
Wie paranoid und oberflächlich die Fassade Mahler´s ist merkt man, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt und zu zitieren beginnt - so als wäre es gar nicht seine Idee - oder von der Ich- auf die Wir-Person umschwenkt.
Da VanityFair die Länge des Interviews nicht ganz in die Ausgabe brachte, kann man es hier lesen.
Ich habe keine Ahnung was gemeint ist. Es ist sehr kalt und ich fühle mich in einer wild geschüttelten Schneekugel gefangen. Es ist ja alles sehr kuschelig, wenn man nicht raus muss.
WENN man nicht raus muss.
Kennt ihr diese Situation, wenn ihr euch für eure Eltern bzw. einen Elternteil geniert?? So richtig...
Mein Vater ist 51 und in der Pubertät. Er benimmt sich als wäre er 14. Beweise? Er wohnt wieder bei seiner Mutter. Ich wohne im Keller. Er im ersten Stock in seinem alten Zimmer. Das Zimmer wo er wohnte bevor er auszog um die Welt zu erobern. Es ist wirklich schön, wenn man jemanden kennt, der sich nicht wie der Oberspießer aufführt, den man um halb drei in der Küche trifft, weil er auch gerade heimgekommen ist und sich noch was zwischen die Backen schieben möchte, ABER muss man deswegen bereits um zehn Uhr vormittags wie ein Berserker zu Gigi Dagostino (oder wie der Musikvergewaltiger heißt) und DJ Ötzi herumhüpfen und seinen Subwoover so aufdrehen, dass die Fensterscheiben, Decken, Wände, Türen...im Beat pochen? Ich, die 21 jährige, renne dann hinauf, reiße die Türe auf und brülle ihn an. Mit dem Besenstiel habe ich auch schon auf die Decke gehämmert wie eine blöde, aber nichts bewirkt. Früher war er der Klassik-Fan. Wenn man auch nur einen Pop-Sender im Auto hören wollte, erntete man den bösen Blick und bekam eine Predigt von "qualtitativ hochwertiger Musik". Menschen, die in Discos gingen, waren von Grund auf BÖSE. Das hatten ihm seine Eltern so gelehrt. Bis jetzt....Jetzt dreht sich das ganze um. Abenteuerlich kann ich nur sagen. Versucht mal einen 51jährigen zu erziehen!!!
so jetzt kennt ihr meinen Vater.
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